Meine Motivation

Brustkrebs ist eine Erkrankung, vor der ich mich nie gefürchtet hatte. Ich lebte immer ziemlich gesund und sah zu dem Zeitpunkt, als mich die Diagnose DCIS traf, absolut keinen Grund, so eine Krankheit zu bekommen. Nun, ich hatte das Glück, dass es sich nur um eine Vorstufe handelte, aus der sich vielleicht nie ein Brustkrebs entwickelt hätte und von dem ich ohne Mammografie vielleicht nie etwas erfahren hätte. Ich weiß es nicht. Aber die vielen Untersuchungen, Behandlungen und Gespräche mit Ärzten, die ich in diesem Zusammenhang erlebte, waren für mich insofern erschütternd, als ich dabei erlebte, wie in unserem medizinischen System mit der Erkrankung Krebs umgegangen wird, wie eine „umfassende, interdisziplinäre“ Betreuung von Krebspatienten aussieht. Als Sozialarbeiterin und Yogalehrerin mit Interesse für gesundheitliche Themen war eine umfassende Anamnese vor Beginn einer Therapie und ein ganzheitliches Herangehen an ein komplexes Thema so selbstverständlich, dass es mich geradezu überraschte, dass dies bei einer so schweren und weit verbreiteten Krankheit, in deren Erforschung und Behandlung so viel Geld investiert wird, in keiner Weise Standard ist.

  • Mit den Ursachen der Erkrankung beschäftigt sich niemand.
  • Der erkrankte MENSCH ist vollkommen uninteressant. Alle konzentrieren sich nur auf den Tumor. Die Entscheidung über die vorgeschlagene Behandlung wird von einem Tumorboard getroffen, das aus Ärzten besteht, die den Patienten nie gesehen haben. Was der Patient selbst tun kann, ist kein Thema.
  • Auf die Frage, wovon es denn abhängt, ob aus einer Vorstufe ein invasiver Brustkrebs wird, bekam ich die Antwort, dass man das nicht wüsste und deshalb immer operiere. (Meine eigene Logik sagte mir: Entweder es gibt keinen Grund, Krebs zu bekommen, dann entwickelt sich nie ein gefährlicher Tumor, oder es gibt einen Grund, dann hat mein Körper lange genug Zeit, einen neuen zu entwickeln. Also wozu eine Operation?)
  • Eine Ärztin erklärte mir, man wüsste schon, was die Ursachen von Krebs seien: Umweltgifte. „Aber die kann man ja nicht abschirmen.“ Also kein Wort darüber, wie wir Gifte vermeiden können oder wie wir das Gift, das wir schon in unserem Körper haben, wieder hinausbekommen. Stattdessen werden im Zuge einer Behandlung mit Chemotherapie – die mir zum Glück nicht vorgeschlagen wurde – weitere Gifte in den Körper gepumpt.
  • Als ich bei der Nachuntersuchung fragte, ob man beim Auftreten eines Knotens vor der Behandlung nicht schauen könne, ob dieser wieder von selbst verschwindet, bekam ich die Antwort: „Spontanheilungen gibt es. Aber damit können Sie nicht rechnen.“ Ärzte wissen also, dass Tumore auch wieder verschwinden können, aber es scheint sich niemand dafür zu interessieren, was Menschen, bei denen das passiert, von anderen unterscheidet! Was machen Menschen, die eine Krebserkrankung ohne schulmedizinische Behandlung überwinden, denn anders? Dieser Frage nachzugehen schien mir der naheliegendste Weg zu sein, um heraufzufinden, was bei Krebs wirklich hilft. Aber das konventionelle System interessiert sich dafür nicht!

Ich konnte mir nicht vorstellen, dass ich die erste war, die sich diese Fragen stellte und begann, angesichts so erschreckender Ahnungslosigkeit bei den angeblichen Experten selbst zu recherchieren.

Schon bald stieß ich auf eine Fülle von Informationen im Internet und in der Literatur, außerdem gab es mehrere Online-Kongresse zu dem Thema. Das Problem lag jedoch darin, das alles aufzunehmen, zu sichten und das Wesentliche und Seriöse vom Unwesentlichen und Unseriösen zu trennen. Das war monatelange Arbeit. Mir war klar: Jemand, der gerade eine Diagnose bekommen hat und in wenigen Tagen oder Wochen herausfinden soll, was er statt einer schwer schädigenden Behandlung machen kann, vor allem, wenn auch noch Druck ausgeübt wird, dass möglichst bald mit dieser Behandlung begonnen werden sollte, weil der Tumor sonst streuen könnte, hat keine Chance! Deshalb erkannte ich darin meine nächste große Lebensaufgabe: Diese Fülle an Informationen zu sammeln und so aufzubereiten, dass ich in der Lage bin, andere Menschen in dieser Situation kompetent zu beraten. Alles, was ich bisher in meinem Leben gemacht hatte und alles, was mich interessierte, schien sich wie viele kleine Steine zu einem großen Puzzle zusammenzufügen. Ich hatte in vielerlei Hinsicht die idealen Voraussetzungen, um genau diese Aufgabe zu erfüllen.

Und selbstverständlich war ich nicht die erste, die sich die naheliegendsten Fragen über Krebs stellte. Einer, der das schon sehr ausgiebig vor mich gemacht hatte, war Lothar Hirneise, Autor des Buches „Chemotherapie heilt Krebs und die Erde ist eine Scheibe“. Er hat die ganze Welt bereist, mit zahlreichen Forschern und mit Hunderten von Menschen gesprochen, die Krebs im Spätstadium überwunden haben. Er hat zahlreiche Studien, Falldokumentationen und Dankesschreiben gelesen und dann daraus das 3E-Programm entwickelt. Denn das, was Menschen, die Krebs in einem späten Stadium besiegt haben, getan haben, zieht sich – bei aller Verschiedenheit – wie ein roter Faden durch diese Geschichten durch und lässt sich in drei Begriffen zusammenfassen:

Ernährung, Entgiftung und vor allem Energiearbeit.

Das erschien mir sehr einleuchtend. Und so musste ich nicht das Rad neu erfinden, sondern konnte auf diesen Forschungen aufbauen, indem ich bei Lothar Hirneise die Ausbildung zur Ganzheitlichen Krebsberaterin machte. Denn das deckte sich genau mit meinen Vorstellungen, was ich machen wollte, um die Lücke im System, die ich selbst erfahren hatte, zu schließen.

=> Meine Grundsätze