Schulmedizin = evidenzbasierte Medizin?

Gibt es evidenzbasierte Medizin in der Krebstherapie?

Die Schulmedizin brüstet sich häufig damit, dass sie eine „evidenzbasierte Medizin“ sei, also dass sie auf der Basis nachweisbarer Therapieerfolge arbeitet. Gleichzeitig wird alles, was nicht zur Schulmedizin gehört, abgelehnt, weil es keine Beweise für deren Wirksamkeit gäbe. Gerade die konventionelle Krebstherapie hat jedoch kaum etwas mit evidenzbasierter Medizin zu tun. Für die Zulassung eines Medikamentes reicht nämlich der Nachweis, dass dieses in der Lage ist, einen Tumor zu verkleinern. Das sagt jedoch nichts über die Überlebenszeit und schon gar nicht über die Lebensqualität aus! Denn oft ist die Remission nur vorübergehend und bald darauf kehrt der Tumor zurück und spricht dann auf die Behandlung nicht mehr an. Was bleibt, sind die Schäden, die die Behandlung anrichtet. An denen Sie möglicherweise sogar sterben.

Keine Kontrollgruppe ohne Therapie

Der allgemein anerkannte Standard in der Schulmedizin für evidenzbasierte Medizin sind randomisierte Doppelblindstudien. Diese werden in der Krebstherapie jedoch nur durchgeführt, um ein neues Medikament mit dem bisherigen Standardmedikament zu vergleichen. Ein Vergleich mit einer Kontrollgruppe, die gar keine Behandlung bekommt, wie das sonst allgemein üblich ist, wird praktisch nicht durchgeführt! Warum nicht? So eine Studie würde nicht durch die Ethikkommission kommen. Außerdem ist es kaum möglich, in einer Doppelblindstudie weder Arzt noch Patient wissen zu lassen, ob er nun ein Chemotherapeutikum oder ein Placebo bekommt/verabreicht. Aufgrund der starken Nebenwirkungen würde jeder sofort merken würde, zu welcher Gruppe er gehört.

Ohne Kontrollgruppe, die gar keine Behandlung erfährt, kann aber niemand sagen, ob das neue Medikament nicht vielleicht nur etwas weniger toxisch ist als das alte und Sie womöglich länger leben würden und bessere Lebensqualität hätten, wenn Sie gar nichts machen. Und schon gar nicht, ob Sie von einer unschädlichen ganzheitlichen Therapie viel mehr profitieren würden.

Krebsmedikamente sind ein Milliardengeschäft

Die Pharmaindustrie macht Milliardenumsätze mit Krebsmedikamenten. Naturgemäß hat sie kein allzu großes Interesse an Studien, bei denen herauskommen könnte, dass ihre Medikamente mehr Schaden als Nutzen bringen. Das heißt: Letztlich gibt es für die meisten Medikamente oder Behandlungsmethoden keinen  Beweis, dass diese Ihnen irgendeinen Nutzen bringen. Über schwere schädliche Nebenwirkungen gibt es hingegen keinen Zweifel.

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