Alternativmedizin = Quacksalberei

Auf pharmagesteuerten Internetseiten (das können auch angebliche Selbsthilfegruppen sein) oder in Broschüren der Krebshilfe etc. werden zwar manche komplementärmedizinischen Maßnahmen gutgeheißen, aber dringend davon abgeraten, eine alternative Therapie ANSTATT einer konventionellen schulmedizinischen Behandlung zu machen. Als Argumente werden meist angeführt, dass der Nutzen dieser Therapien nicht erwiesen sei und wertvolle Zeit verloren werde, wenn diese nicht helfen, weil der Krebs dann weiterwachse oder gar streue und die Chancen, dass eine konventionelle Behandlung dann noch hilft, sinken.

Wenn man sich vor Augen führt, dass insgesamt jeder vierte Österreicher an Krebs stirbt und die allermeisten davor das schulmedizinische Programm durchgemacht haben, dass die Sterberaten bei Krebs halb so hoch sind wie die Rate der neuen Diagnosen, dass also jeder zweite, bei dem Krebs diagnostiziert wird, mit schulmedizinischer Behandlung todgeweiht ist, muss man sich schon die Frage erlauben, warum Menschen, bevor sie sich einer Behandlung unterziehen, die ihre Lebensqualität erheblich verschlechtert und mit der sie mit 50 % Wahrscheinlichkeit sterben werden, nicht einen anderen Weg versuchen sollen, der sich weniger zerstörerisch auf Körper und Psyche auswirkt, ja im Gegenteil vielleicht sogar positiv! Und der auf Heilung und nicht bloß auf Lebens- (und Leidens)verlängerung ausgerichtet ist. Bei anderen Krankheiten versucht man ja auch ganz selbstverständlich zunächst einmal das gelindere, wenige schädliche Mittel, bevor man zur chemischen Keule greift. Man muss sich also die Frage erlauben, ob diese Ratschläge wirklich dem Wohl des Patienten dienen oder nicht vielmehr dem Wohl großer Pharmakonzerne, die an dem System, wie es ist, Milliarden verdienen.

Zusätzlich zur konventionellen Behandlung dürfen Patienten schon noch andere Maßnahmen ergreifen, die ihre Lebensqualität verbessern, denn wenn das hilft, verbessert das die Statistiken der Schulmedizin. Wenn der Patient dann überlebt, war es natürlich die konventionelle Krebsbehandlung, die ihm geholfen hat. Was er sonst noch gemacht hat, wird ja gar nicht erhoben. Daher kommt gar nicht die Frage auf, ob der Erfolg nicht vielleicht auf die komplementären Maßnahmen zurückzuführen war. Wenn der Patient aber NUR alternative Behandlungen macht und auf das schulmedizinische Angebot oder Teile davon verzichtet, sind das Umsatzeinbußen und deshalb besteht wenig Interesse daran, dass Menschen ohne Pharmagifte gesund werden. Denn sollte sich allzu sehr herumsprechen, dass dies möglich ist – nicht auszudenken, was das für Konsequenzen hätte! Ganze Konzerne würden bankrottgehen und Millionen Menschen ihren Arbeitsplatz verlieren.

Natürlich ist nicht alles, was von der Schulmedizin nicht anerkannt ist, positiv zu bewerten. Quacksalber gibt es auf beiden Seiten. Doch es gibt außerhalb der Schulmedizin viele erfolgreiche Krebstherapien, die zahlreiche gut dokumentierte Heilungen im Spätstadium vorweisen können. Diese werden jedoch ignoriert, weil sie zu billig und nicht patentierbar sind oder weil die Betroffenen dabei selbst die Hauptakteure sind und nicht bloß passive Patienten (=Leidende), für die der Arzt etwas tut.

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