Ist Alternativmedizin Quacksalberei?

Ist Alternativmedizin Quacksalberei?

Pharmagesteuerte Internetseiten (das können auch angebliche Selbsthilfegruppen sein) oder Broschüren der Krebshilfe etc. befürworten zwar manche komplementärmedizinischen Maßnahmen, raten aber dringend davon ab, alternative Therapien ANSTATT einer konventionellen Behandlung zu machen. Als Argument führen Sie vor allem an, dass der Nutzen dieser Therapien nicht erwiesen sei. Außerdem würden Patienten wertvolle Zeit verlieren, wenn diese nicht helfen. Denn der Krebs wachse dann weiter oder streue sogar. Und die Chancen, dass eine konventionelle Behandlung dann noch hilft, sänken dadurch. Der Alternativmedizin wird pauschal der Vorwurf der Quacksalberei gemacht. Einzig der evidenzbasierten Schulmedizin sollen Krebspatienten vertrauen.

Jeder zweite Krebspatient stirbt mit schulmedizinischer Behandlung

Jeder vierte Österreicher stirbt an Krebs. Die allermeisten haben davor das schulmedizinische Programm durchgemacht. Die Sterberaten bei Krebs sind etwa halb so hoch wie die Rate der neuen Diagnosen. Das heißt also, dass jeder zweite, der die Diagnose Krebs erhält, mit schulmedizinischer Behandlung stirbt. 

Warum nicht unschädliche Therapien zuerst?

Wenn man sich das vor Augen führt, muss man sich schon die Frage erlauben, warum Menschen nicht einen anderen Weg versuchen sollen, um gesund zu werden. Einen, der sich weniger zerstörerisch auf Körper und Psyche auswirkt. Der sich im Gegenteil vielleicht sogar positiv auswirken kann! Und der auf Heilung und nicht bloß auf Lebens- (und Leidens)verlängerung ausgerichtet ist. Bei anderen Krankheiten versucht man ja auch ganz selbstverständlich zunächst einmal das gelindere, wenige schädliche Mittel, bevor man zur chemischen Keule greift. Man muss sich also wohl fragen, ob diese Ratschläge wirklich dem Wohl des Patienten dienen. Oder nicht vielmehr dem Wohl großer Pharmakonzerne, die an dem System, wie es ist, Milliarden verdienen.

Unkonventionelle Therapien werden nicht erhoben

Zusätzlich zur konventionellen Behandlung dürfen Patienten schon noch andere Maßnahmen ergreifen, die ihre Lebensqualität verbessern. Denn wenn das hilft, verbessert das die Statistiken der Schulmedizin. Wenn der Patient dann überlebt, war es natürlich die konventionelle Krebsbehandlung, die ihm geholfen hat. Was er sonst noch gemacht hat, erhebt ja niemand. Daher kommt gar nicht die Frage auf, ob es nicht vielleicht die komplementären Maßnahmen waren, die geholfen haben. Wenn der Patient aber NUR alternative Behandlungen macht und auf das schulmedizinische Angebot oder Teile davon verzichtet, sind das Umsatzeinbußen. Deshalb hat die Pharmaindustrie wenig Interesse daran, dass Menschen ohne ihre Gifte gesund werden. Denn sollte sich allzu sehr herumsprechen, dass dies möglich ist – nicht auszudenken, was das für Konsequenzen hätte! Ganze Konzerne würden bankrottgehen und Millionen Menschen ihren Arbeitsplatz verlieren.

Was nicht patentierbar ist, interessiert die Forschung nicht

Natürlich ist nicht alles, was die Schulmedizin nicht anerkennt, positiv zu bewerten. Quacksalber gibt es auf beiden Seiten. Doch es gibt außerhalb der Schulmedizin viele erfolgreiche Krebstherapien. Sie sind zwar nicht nach strengen Kriterien wissenschaftlich untersucht, können aber zahlreiche gut dokumentierte Heilungen vorweisen. Vor allem Heilungen im Spätstadium. Denn die meisten Krebskranken wenden sich alternativen Therapien erst zu, wenn sie die Schulmedizin aufgegeben hat. Diese Therapien ignoriert die konventionelle Krebsforschung jedoch. Warum? Weil sie zu billig und nicht patentierbar sind. Oder weil die Betroffenen dabei selbst aktiv werden müssen und nicht bloß passive Patienten (=Leidende) sind, für die der Arzt etwas tut.

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