Leben ändern bei Krebs



Was wirklich schon an Fahrlässigkeit grenzt, ist, wenn in Broschüren oder auf Internetseiten zu lesen ist, dass Sie bei Krebs Ihr Leben nicht zu ändern brauchen. Außer den Veränderungen, die die konventionelle Behandlung mit sich bringt. Sie sollen also die Behandlungen, die Ihnen angeboten werden, brav über sich ergehen lassen. Ohne nachzufragen, warum Sie denn überhaupt krank geworden sind oder was sie selbst tun können, um wieder gesund zu werden.

Die Ärzte sind die Macher, die Pharmakonzerne streifen ihre Gewinne ein. Und Sie als Patient sollen gefälligst in der passiven Opferrolle verharren und mit sich geschehen lassen. Schuld an ihrer Erkrankung sind schließlich die Gene oder andere unbekannte Faktoren. Aber mit Ihrem Leben hat das doch nichts zu tun.

Für den reibungslosen Ablauf im medizinischen System sind solche Patienten sicher sehr bequem. Ihrem Überleben dient das jedoch nicht. Denn unabhängige Forschungen zeigen, dass ausnahmslos alle Menschen, die in einem späten Stadium Krebs überwunden haben, gravierende Dinge in ihrem Leben geändert haben.

Auf die Frage, was Sie bei Krebs in Ihrem Leben konkret ändern müssen, gibt es keine allgemeingültige Antwort. Das hängt von vielen Faktoren ab: von Ihrer konkreten Lebenssituation, Ihrer Einstellung zum Leben, Ihrem Lebensstil, Ihrer Geschichte und Persönlichkeit.

Grundsätzlich lässt sich nur sagen: Je weiter die Erkrankung bereits fortgeschritten ist, desto einschneidender müssen die Lebensveränderungen sein, die Sie vollziehen müssen, um wieder gesund zu werden. Und da es immer schwieriger wird, Ihr Leben zu ändern, je weiter die Krankheit fortgeschritten ist, weil Sie dann immer weniger Energie dazu haben, sollten Sie damit möglichst früh beginnen.

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