Krebsursachen – Checkliste

Warum habe ich Krebs?

Diese Frage stellen sich wohl die meisten Krebskranken. Vom konventionellen medizinischen System werden Sie jedoch kaum eine befriedigende Antwort bekommen. Aber natürlich hat Krebs, genauso wie jede andere Krankheit auch, Ursachen. Und die Krebsursachen liegen nicht, wie manchmal behauptet, in einer zufälligen Genmutation. Der Mutation einer gesunden Zelle zu einer Krebszelle gehen nämlich eine Reihe anderer Veränderungen voraus. Und diese passieren keinesfalls zufällig, sondern sind ein komplexes Zusammenspiel mehrerer Faktoren.

Krebsursachen herausfinden, um sie zu beseitigen

Die Krebsursachen herauszufinden ist sehr wichtig. Denn wenn Sie diese kennen, können Sie gezielt daran arbeiten, an ihnen etwas zu ändern. Ganz einfach ist das allerdings nicht. Denn unser Organismus ist sehr komplex. Und in der Regel handelt es sich nicht um eine einzige Ursache, sondern um mehrere Faktoren, die zusammenkommen müssen. Aber meistens gibt es eine Hauptursache und mehrere Co-Faktoren. Je mehr krankmachende Umstände Sie ändern können, desto höher sind Ihre Chancen auf Heilung. Ich möchte hier die wichtigsten Dinge auflisten, die Sie abchecken sollten:

Krebsursachen in der Nahrung

Unser physischer Körper besteht aus Nahrung. Dass es Nahrungsmittel gibt, die ihm gut tun und andere, die ihm schaden, ist bekannt. Falsche Ernährung über einen längeren Zeitraum hinweg kann zu chronischen Erkrankungen führen und somit auch eine der wesentlichsten Krebsursachen sein. Oder eine Krebserkrankung zumindest begünstigen.

Falsche Fette, Fleisch und Zucker

Nach den Erkenntnissen der Fettforscherin Dr. Johanna Budwig gehören falsche Fette zu den wichtigsten Krebsursachen. Das sind insbesondere Transfettsäuren (gehärtete oder hydrogenierte Fette), wie sie z.B. in Margarine, vielen Fertigprodukten und Backwaren, Süßigkeiten und Frittiertem zu finden sind. Diese bauen sich nämlich in die Zellmembranen ein und beeinträchtigen den Zellstoffwechsel .

Ebenso als krebserregend gilt rotes, verarbeitetes, gegrilltes und gepökeltes Fleisch und vor allem Wurst sowie viele Lebensmittelzusatzstoffe, wie sie in fast allen Fertigprodukten enthalten sind.

Zucker spielt vor allem beim Krebswachstum eine große Rolle, da sich Krebszellen von Glucose ernähren.

Übersäuerung

Eine Übersäuerung des Gewebes zählt ebenso zu den Krebsursachen, weil es die Krebsentstehung und das Krebswachstum fördert. Sie erschwert auch die Behandlung, weil sich Tumore mit einem schützenden Säuremantel umgeben. Dadurch können Immunzellen, aber auch Medikamenten, ihn nicht bekämpfen.

Eine basische Ernährung ist also äußerst wichtig. Verfallen Sie jedoch nicht dem Irrtum, dass sauer schmeckende Lebensmittel auch säuernd sind. Im Gegenteil. Oft sind sogar gerade diese, wie z.B. Zitronen oder Sauerkraut, Basen bildend und daher sehr gesund. Säuernd wirken hingegen vor allem Zucker, weißes Mehl, Fleisch, Wurst und Eier. Und das sind gerade jene Nahrungsmittel, von denen sich die meisten Menschen hauptsächlich ernähren.

Mehr zum Thema günstige und ungünstige Lebensmittel erfahren Sie in meinem Blog Ernährung bei Krebs.

Gestörtes Mikrobiom

Im Zusammenhang mit der Ernährung spielt auch die Darmflora eine wichtige Rolle. Denn sie hilft uns, die Nahrung zu verdauen und ist ein wichtiger Bestandteil unseres Immunsystem. Darmflora oder Mikrobiom nennt man die Besiedelung des Verdauungstrakts mit Mikroorganismen. Diese Bakterien können bis zu 2 kg unseres Körpergewichts ausmachen und sind für uns lebensnotwendig. Die Zusammensetzung des Mikrobioms ist von Mensch zu Mensch verschieden.

Leaky gut

Die Ernährung, psychischer Stress oder Medikamente, vor allem Antibiotika, können eine gesunde Darmflora zerstören. Das führt dann dazu, dass die Verdauung nicht mehr funktioniert. Es können Löcher in der Darmwand entstehen (sog. leaky gut), durch die Nahrungsbestandteile unverdaut ins Blut gelangen, wo sie nicht hingehören. Diese lösen dann Allergien und Unverträglichkeiten aus. Nicht immer werden Unverträglichkeiten erkannt. Sie stressen dann das Immunsystem.

Zudem führt eine nicht funktionierende Verdauung dazu, dass wichtige Nährstoffe nicht mehr aufgenommen werden können, die dem Organismus dann für ein reibungsloses Funktionieren des Stoffwechsels fehlen. Und unverdaute Nahrungsbestandteile faulen und gären im Darm, wodurch der Körper vergiftet wird.

Eine Sanierung des Darms ist daher eine wichtige Maßnahme, um Krebsursachen zu beseitigen. Das gilt vor allem für Darmkrebs.

Medikamente und Drogen

Dass Rauchen zu den Krebsursachen gehört, dürfte allgemein bekannt sein. Vor allem bei Lungenkrebs und anderen Krebserkrankungen der Atemwege spielt es eine wichtige Rolle. Ein weiterer bekannter Krebsauslöser ist der Alkohol. Aber auch Medikamente sind Gifte, die sich im Körper ablagern, Organe wie Leber und Nieren schädigen und Krebs auslösen können. Krebsursachen können auch Medikamente sein, die eingesetzt werden, um Krebs zu behandeln, sogenannte Zytostatika (Chemotherapeutika)! Es ist daher nicht auszuschließen, dass eine Chemotherapie Metastasen erst hervorruft. Das Gegenteil ist nicht erwiesen, da es in Studien, wo Chemotherapeutika getestet werden, nie eine Vergleichsgruppe gibt, die gar keine Behandlung erhält.

Sonstige Gifte

Zigtausende Gifte befinden sich legal in unserer Umwelt und viele davon sind krebserregend. Die vielen Gifte, die wir täglich zu uns nehmen, kann der Körper nur teilweise wieder ausscheiden. Der Rest wird von unserem Körper neutralisiert, indem die Gifte an Mineralstoffe gebunden und im Gewebe oder in Organen abgelagert werden. Dadurch kann es einerseits zu Mineralstoffmangel kommen, andererseits verschlacken die abgelagerten Gifte das Gewebe und beeinträchtigen dadurch den Stoffwechsel. Entgiftungsmaßnahmen sind daher ein wichtiger Bestandteil einer ganzheitlichen Krebstherapie.

Häufige Quellen von Giften

Gifte finden sich z.B. in

  • konventionell erzeugten Nahrungsmitteln (Pestizide, Fungizide, Herbizide)
  • Fisch, vor allem Thunfisch (Quecksilber)
  • Zahnmaterialien (Amalgam)
  • Abgasen in der Luft
  • verunreinigtem Wasser (z.B. Düngemittel, Schwermetalle)
  • Kleidung aus konventionell angebauter Baumwolle
  • Wasch- und Reinigungsmitteln
  • Kosmetika, z.B. Deos (Aluminium), Haarfärbemittel, Zahnpasta (Fluorid), Sonnencremes, Duschgels und Haarshampoos, Make up usw.
  • Baustoffe, Farben und Lacke

Besonders Schwermetalle sind problematisch und müssen ausgeleitet werden. Allerdings sollten Sie dies nicht machen, während Sie einen aktiven Tumor haben, weil durch das Ausleitungsverfahren diese Gifte gelöst werden, was eine zusätzliche Belastung darstellt. Auch manche Chemotherapeutika (Cisplatin, Carboplatin) enthalten Schwermetalle und haben deshalb besonders schlimme Nebenwirkungen.

Tote Zähne

Besonders erwähnen möchte ich jene Gifte, die durch tote Zähne entstehen können, also durch wurzelbehandelte Zähne oder wenn die Wurzel abstirbt. Da die Krankenkassen für Wurzelbehandlungen nicht viel zahlen, werden diese oft unzureichend durchgeführt. Dazu kommt, dass eine gute, vollständige Wurzelbehandlung aufwändig und schwierig und nicht immer gut machbar ist. Denn es müssen aus den vielen kleinen Dentinkanälchen alle Wurzelreste entfernt und die Kanäle vollständig abgefüllt werden.

Wenn das nicht passiert, können sich durch das abgestorbene Gewebe Toxine (Leichengift!) und alle möglichen schädlichen Bakterien, Viren und Pilze bilden, die über die Blutbahn in den Körper gelangen, permanent das Immunsystem belasten und Schäden anrichten. Sie können Entzündungen hervorrufen und dadurch auch zur Krebsentstehung beitragen. Entzündungsherde (silent inflammations) gehen einer Krebserkrankung (und anderen chronischen Erkrankungen) meistens voraus.

Strahlen

Während bei den Giften in den letzten Jahrzehnten durch bessere technologische Verfahren wie Katalysatoren und Abgasfilter, strengere gesetzliche Regelungen, Verbote bestimmter krebserregender Materialien wie Asbest und steigenden Bio-Anteil in der Landwirtschaft bereits wieder eine Trendwende eingesetzt hat, ist eine solche bei der Verstrahlung der Umwelt noch nicht abzusehen. Diese nimmt seit der Elektrifizierung und vor allem in den letzten 30 Jahren stetig zu. Nicht vor jeder Strahlenbelastung können Sie sich schützen, einige Maßnahmen können Sie aber treffen, z.B.

Künstliche Strahlen

Entsorgen Sie Ihren Mikrowellenherd, falls Sie einen haben.

Verbringen Sie so wenig Zeit wie möglich mit Computer, Handy, Fernseher u.ä. und nehmen Sie die Geräte vom Netz, wenn sie nicht verwendet werden.

Nutzen Sie nach Möglichkeit Festnetztelefone mit Kabel statt dem Handy. Besonders schädlich sind Schnurlostelefone mit DECT—Technologie. Schalten Sie das WLAN aus, wenn Sie es nicht gerade brauchen, vor allem über Nacht.

Bauen Sie einen Netzfreischalter für Ihr Schlafzimmer ein, der den Strom vom Netz nimmt, so dass auch in den Kabeln nachts kein Wechselstrom fließt oder schrauben Sie über Nacht die Sicherung heraus. Verzichten Sie auf Radiowecker.

Da Metalle als Antennen wirken, sollte Ihr Bett möglichst metallfrei sein (keine Federkernmatratzen). Auch Drehsessel mit Metallfüßen vor dem Computer sind nicht optimal. Bevorzugen Sie Stühle aus Holz.

Auch viele diagnostische Verfahren, gerade bei Krebs, sind mit hoher Strahlenbelastung verbunden, z.B. Röntgenstrahlen (Mammografie!). Und die radioaktive Bestrahlung, die zur Krebstherapie eingesetzt wird, ist ebenfalls selbst krebserregend. Vor allem, wenn nach einer Operation gar keine Krebszellen mehr nachweisbar sind, sollten Sie sich gut überlegen, ob Sie sich dieser Gefahr aussetzen wollen.

Natürliche Strahlen

Neben den menschlich erzeugten Strahlen gibt es auch noch natürliche Strahlen, die unserem Organismus nicht gut bekommen. Dazu zählen vor allem Wasseradern und andere Erdstrahlen.

Die Sonne ist für uns lebenswichtig und für Krebskranke ein wichtiger Heilfaktor. Ein Zuviel kann jedoch schädlich sein. Deshalb sollten Sie es vermeiden, Sonnenbrände zu bekommen, da diese Hautkrebs auslösen können.

Psychische Krebsursachen

Nicht nur äußere Faktoren beeinflussen unseren Stoffwechsel, sondern auch Gedanken und Gefühle. Möglicherweise haben diese sogar den größten Einfluss. Das erklärt wohl auch, warum manche Menschen jahrzehntelang rauchen und sich ungesund ernähren können, ohne krank zu werden und andere nicht. Natürlich spielt dabei auch die Konstitution eine Rolle – manche Menschen halten einfach mehr aus, andere reagieren sensibler.

Unsere Emotionen sind unmittelbar mit körperlichen Reaktionen verbunden. Denn sie stehen in direkter Wechselwirkung mit Nervensystem, Hormonsystem und Immunsystem. Gedanken wiederum rufen Gefühle hervor. So können wir mit unseren Gedanken unsere Gefühle steuern. Und natürlich auch, indem wir uns in ein Umfeld und in Situationen begeben, die positive, heilsame Gefühle in uns auslösen.

Jede Erfahrung, die wir machen, schafft neuronale Verknüpfungen im Gehirn. Jedes Gehirnarreal steht wiederum in Verbindung mit bestimmten Organen. Deshalb kann Ihnen auch das primär vom Krebs betroffene Organ Hinweise geben auf das Thema, das Ihrer Erkrankung zugrunde liegt.

Prägungen in der Kindheit

Der Grundstein der psychischen Krebsursachen wird oft schon in der Kindheit gelegt. Denn die Atmosphäre, in der wir aufgewachsen sind, körperliche, seelische oder sexuelle Gewalterfahrungen oder frühe Verluste durch Tod oder Trennung prägen unser Gefühlsleben ein Leben lang. Und unser Verhalten, das wiederum neue Erfahrungen provoziert, bei denen die alten Erfahrungen oft wiederbelebt werden.

Je früher psychische Traumata stattgefunden haben und je unbewusster dies geschah, desto schwieriger ist es, sie aufzulösen.

So bilden sich im Laufe des Lebens bei jedem Menschen bestimmte Muster. Das heißt, dieselben Lebensthemen tauchen in verschiedenen Varianten immer wieder auf und setzen sich in unserem Emotionalkörper fest. Das kann sich auf die Dauer in Krankheiten manifestieren, wenn es sich um destruktive Muster handelt, die nicht transformiert werden.

Akute, plötzlich und unerwartet auftretende heftige Konflikte können dann der Auslöser für den Beginn einer Krebserkrankung sein. Oft sind es aber auch langandauernde zermürbende Lebenssituationen, die uns die Freude am Leben rauben. Besonders kritisch sind der Tod nahestehender Personen, unverarbeitete Trennungen, Einsamkeit und ein Gefühl von Sinn- und Wertlosigkeit.

Energiemangel durch Dauerstress

Eine der wichtigsten Krebsursachen ist Stress. Mit akutem Stress kann unser Organismus zwar gut umgehen. Wenn danach aber keine Entspannungsphase folgt, sondern der Stress zum Dauerstress wird, führt dies zu einer Erschöpfung des Adrenalins.

Adrenalin ist aber nötig, um Energie zu produzieren. Wie bereits die Ärztin Dr. Waltraut Fryda festgestellt hat, führt chronischer Adrenalinmangel durch Dauerstress dazu, dass die Zellen nicht mehr atmen können. Sie können dann keinen Sauerstoff mehr verbrennen und damit keine Energie mehr mittels Oxydation produzieren.

Um zu überleben, greifen die Zellen dann auf ein entwicklungsgeschichtlich früheres Programm zurück, die Glykolyse, also das Vergären von Zucker ohne Sauerstoff. Das ist jedoch eine äußerst ineffiziente Form der Energiegewinnung, weil dabei ca. 16 Mal so viel Zucker benötigt wird. Krebs ist somit in erster Linie ein Energiemangelproblem. Um es nachhaltig zu lösen, muss die Zellatmung wieder aktiviert werden. Das ist das Ziel jeder ganzheitlichen, biologischen Krebstherapie.

Auf die Signale des Körpers hören

Oft gehen dem Krebs andere Symptome und Krankheiten voraus, z.B. eine emotionale Erschöpfung, Konzentrationsschwierigkeiten, Schlafstörungen, Depressionen oder ein Burnout. Der Krebs ist dann ein letzter Notruf des Körpers, wenn wir nicht schon vorher auf die Signale reagiert und die nötigen Lebensveränderungen vollzogen haben.

Nicht bei jedem Menschen müssen alle oben genannten Ursachen eine Rolle spielen, aber von wenigen Ausnahmen abgesehen sind es immer mehrere, die zusammenkommen, in individuell unterschiedlicher Gewichtung. Alle diese Ursachen verstärken sich gegenseitig und führen dazu, dass der Zellstoffwechsel nicht mehr ordnungsgemäß funktioniert. Deshalb wird ohne eine Behebung der Hauptursachen eine echte Heilung von Krebs kaum möglich sein.

About Silvia Schulz-Pannocha

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